Es wird gearbeitet.

Fachgespräch der Leiter der Landeszentralstellen der Beauftragten der Länder

(15.11.2017, Berlin, Innensenat)

Symposium zur Qualitätssicherung bei PSNV

(16.11.2017, Berlin, BBK Tagung im Fininanzministerium)

Und – klar – PSNV-E Team Thüringen in Zusammenarbeit mit der Säule Einsatznachsorgeteam des THW

(17.11.2017, Erfurt, Bundespolizeiinspektion)

4.November 2017 Tunnelübung Silberberg

Eingesetzt wurden die Kräfte von PSNV-B aus dem Ilmkreis bei den Sterbenden und Toten am Rettungsplatz 47. Es sollte eine würdiger Umgang mit dem Verstorbenen sichergestellt werden. Hier war besonders auch stellvertretendes Tun für die Angehörigen im Blick.

Für die Sterbenden (ein Patient hatte sich plötzlich verschlechtert) war geduldiges Dabeisein gefragt.

Dankenswerterweise haben wir nun Standards in Aus- und Fortbildung, die hier professionelles Handeln durch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglichen. Dank an alle, die sich auf die Übung eingelassen haben.

Die im Übungsszenario vorgesehenen Angehörigen der gestorbenen Passagiere gingen im Übungsgeschehen unter.

Für die Einsatzkräfte waren Mitarbeiter des PSNV-E Teams Thüringen an der Einsatzstelle unterwegs. Zahlreiche Gespräche wurden hier geführt und Verabredungen wurden getroffen.

In die Technische Einsatzleitung waren  zwei Vertreter berufen worden, die dort Erfahrungen gesammelt haben und gleichzeitig den Blick für Betroffene und Einsatzkräfte geschärft haben.

Ja, manches war „sub-optimal“ – aber Übungen sind zum Lernen da. Für alle. Und da war das heute eine wichtige Station…

Meldung im Bereitstellungsraum

Rettungsplatz 47

 

Selbstretter

 

Das Tor zur Welt

Regionaler Fortbildungstag in Mühlhausen am 19.September 2017

Das war ein toller Tag. Das Geburtstagskind – 15 Jahre Notfallseelsorge UH – konnte sich mit Grußworten vom Landrat, vom stv. Superintendenten, vom amt. Leiter der PI Mühlhausen und vom Landesbeauftragten für PSNV feiern lassen.

Und das Programm konnte sich sehen lassen. Es gab genügend Gelegenheit für mehr als 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Gespräch und Austausch in workshops und bei einer Übung. Input und Austausch standen in einem ausgewogenen Verhältnis.

Und: Das tolle war das gemeinsame Arbeiten mit Auszubildenden des Fachbereichs Rettungsdienst der Berufsbildenden Schule Mühlhausen.

Hervorragend vorbereitet war die Veranstaltung bis in die Versorgung hinein. Danke auch dafür.

Wie heißt es so schön, wenn man zufrieden war: „Gern wieder!“ In diesem Sinne…

Programm 19.09.2017

Schnelle Unterstützung.

Defusing fand statt am Morgen danach. Dank an alle eingesetzten Kräfte, sowohl PSNV-B Hildburghausen und PSNV-E TH!

 


Hildburghausen

16-jähriger Radfahrer wird von Auto erfaßt und stirbt in Klinik

Ohne Licht im Dunkeln bei Schleusingen auf dem Rad unterwegs – ein Autofahrer wird geblendet, übersieht einen 16-jährigen Radfahrer und erfasst ihn. Der Jugendliche wird lebensgefährlich verletzt und stirbt im Krankenhaus

Schleusingen – Zwei Jugendliche fahren am späten Mittwochabend mit ihren Rädern auf der Ortsumgehungsstraße von Schleusingen in Richtung Themar. Nach Zeugenaussagen von der Unfallstelle waren sie dabei ohne Beleuchtung unterwegs. Zudem seien die Beiden nebeneinander über die Ortsumgehung geradelt, an der es keine Straßenbeleuchtung gibt. In gleicher Richtung war ein Autofahrer unterwegs, der sich nach eigenen Aussagen der Polizei gegenüber wohl von einem entgegenkommenden Fahrzeug geblendet sah.

Aufgrund der eingeschränkten Sicht nahm der junge Autofahrer die Radler erst viel zu spät war und konnte ein Kollision mit dem mittig fahrenden 16-Jährigen nicht mehr verhindern. Er schleifte das Rad des Jungen etwa 100 Meter mit. Der 16-Jährige wurde durch die Luft geschleudert. Der alarmierte Rettungsdienst machte sich unverzüglich auf den Weg zur Unglücksstelle. Wegen der Dunkelheit wurde  die Feuerwehr Schleusingen zum Ausleuchten der Unfallstelle angefordert.

Die Rettungskräfte fanden den Jugendlichen schwerst verletzt auf dem Grünstreifen hinter der Leitplanke vor. Sofort wurden lebenserhaltende Maßnahmen eingeleitet. Zum schnellen Transport des jungen Mannes wurde ein nachtflugtauglicher Rettungshubschrauber beordert. Trotz der Bemühungen des Rettungsdienst- und Klinikpersonals verstarb der 16-Jährige kurze Zeit später im Klinikum Suhl. Der Autofahrer erlitt einen Schock und wurde ebenfalls vom Rettungsdienst ins Klinikum gebracht. Um die anderen Insassen des Unfallfahrzeugs und den zweiten 14 Jahre alten Jugendlichen kümmerte sich ein Kriseninterventionsteam.

Wie sich das Unglück genau ereignet hat, muss jetzt ein Sachverständiger herausfinden. Bereits an der Unfallstelle sicherte er vor Ort die Spuren und wird am Donnerstag sowohl das Fahrrad, als auch das Auto in Augenschein nehmen.

An den Rettungskräften gehen solche Einsätze auch nicht spurlos vorbei, wie Dominik Grüber von der Feuerwehr Schleusingen berichtet: „Es war kein schönes Bild für die Kameraden. Solche Einsätze sind nicht alltäglich. Das ist nicht so einfach für die Kameraden, das ist auch kein normales Tagesgeschäft bei uns in der Feuerwehr hier in Schleusingen“. it/cob

Quelle: http://www.insuedthueringen.de/region/hildburghausen/hildburghausen/16-jaehriger-Radfahrer-von-Auto-erfasst-und-toedlich-verletzt;art83436,5655892⁠⁠⁠⁠ [03.08.2017]

Tunnel. Der zweite.

Über 700 Einsatzkräfte und auch ein paar PSNV-B-Kräfte am 22.Juli 2017 im Blessbergtunnel…

Die Alarmierung ist durch die Zentrale Leitstelle Suhl dank intensiver Vorbereitung durch KBI Sonneberg und Ärztlichen Leiter RD im RZV Südthüringen problemlos gelaufen. Danke dafür. Nachdem der Zug im Tunnel Verspätung hatte und einige schon unruhig wurden, war die telefonische Benachrichtigung innerhalb der Primäralarmierung bei 27 Minuten nach dem Ereignis. Das ist hervorragend, wenn man sich den Umfang der aufzurufenden Rettungsmittel vorstellt.

Leider gelang nicht die interne Nachalarmierung über die verschiedenen Leitungsebenen. Naja, dazu sind Übungen da. Wir müssen die eigene Alarmierungsstruktur noch straffen. Aber dazu dienen auch unsere Weiterbildungen.

Nach der Übung ist vor der Übung.

…und die Menschen? Darauf antwortet Mathias Nüchterlein, KBI des Landkreises Sonneberg, im Freien Wort:  Freies Wort Sonneberg 20170721