Archiv des Autors: Jochen Matthias Heinecke

…für 2018

Ich sagte zu dem Engel, der an der Pforte des neuen Jahres stand: Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit entgegen gehen kann!

Aber er antwortete: Gehe nur hin in das Verborgene und lege Deine Hand in Gottes Hand! Das ist besser als ein Lichtund sicherer als ein bekannter Weg.

25.Dezember 2017 – lückenlose Kette

…wenn auch im folgenden Beitrag nicht ausdrücklich erwähnt, weil vordergründig nicht so wahrnehmbar: Ich bedanke mich herzlich bei allen beteiligten PSNV-Kräften! Es ist wieder gelungen, eine lückenlose, professions- und bereichsübergreifende ehrenamtliche Betreuungskette aufzurufen. Aus „PSNV-E Thüringen“ Kräften haben wir für das KIT der Thüringer Polizei eine psychosoziale Kraft zur Betreuung der beteiligten Polizisten in Amtshilfe  senden können. Das Netzwerk zur Seelsorge der Bundespolizei konnte informiert werden. Es  gab vor Ort eine gemeinsame(!) Nachbesprechung für die beteiligten Rettungskräfte und die Feuerwehr und die anwesenden Polizisten. Für die bereits im nächsten Einsatz stehenden Landespolizisten wurde eine Nachbesprechung in der Dienststelle organisiert.

Und letztlich funktionierte die Zusammenarbeit mit PSNV-B für Großeltern und Eltern übergreifend vom Ereignisort bis zur Klinik nach Jena, wo PSNV-B-Kräfte aus Jena die Begleitung übernahmen.

Hier ist ein großartiges, professionelles und zuverlässiges Hilfsangebot  gewachsen. Die übergreifenden Strukturen müssen noch gestärkt werden.

Was war geschehen? Aus Thueringen24.de:

Dreijährige stürzt in Bach und wird lebensgefährlich verletzt: Retter kämpften gegen die Uhr

#Blaulicht

Ein Kleinkind ist im thüringischen Landkreis Saalfeld-Rudolstadt gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Das Mädchen musste reanimiert werden. (Symbolfoto)

 

26.12.2017, 11:59 Uhr

  • Bei Unfall fällt 3-Jährige im Landkreis Sa-Ru ins eiskalte Wasser
  • Mädchen kann nach 20 Minuten gerettet werden
  • Gesundheitszustand des Kleinkinds ist kritisch

Ein Kleinkind ist im thüringischen Landkreis Saalfeld-Rudolstadt am ersten Weihnachtstag in einen Bach gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Das dreijährige Mädchen brachte etwa 20 Minuten in dem kalten Wasser zu, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Das Mädchen musste reanimiert werden und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Hintergrund des Unfalls unklar

Der Unfall ereignete sich in Lichte, gegen 10.45 Uhr. Mittlerweile ergänzte die Polizei in einer Meldung den genauen Ablauf: Geschwister einer Urlauberfamilie hätten auf einer Wiese am Flusslauf in der Nähe eines Hotels gespielt. Dabei sei die Dreijährige abgerutscht und vom Schmelzwasser mitgerissen worden.

Umfangreiche Suchaktion führte zum Erfolg

Der Kindsvater machte sich laut Polizeibericht sofort auf die Suche und rannte die Saalfelder Straße am Flusslauf entlang. Ein Anwohner wählte den Notruf und löste die Rettungskette aus. Ein Streifenwagen der Bundespolizeiinspektion Erfurt, welcher sich gerade in Neuhaus am Rennweg aufhielt, traf schnell vor Ort ein. Die Bundespolizisten rannten mit dem Vater am Flusslauf entlang. Nach etwa einem Kilometer konnte das Mädchen im Wasser treibend durch den Vater aufgehalten und durch den Bundespolizisten aus dem Wasser geborgen werden.

Fliegerische Meisterleistung der Retter

Der eingetroffene Neuhäuser Notarzt und sein Rettungswagenteam, unterstützt von der Feuerwehr Lichte sowie den Polizeikräften, begann sofort und unermüdlich das verunglückte Mädchen zu reanimieren. Trotz starken Nebels, gelang es einer Rettungshubschrauberbesatzung in einer fliegerischen Meisterleistung in der Nähe der Unglücksstelle zu landen. Das Mädchen konnte somit auf kürzesten Wege in die Uniklinik Jena verflogen werden. Der Gesundheitszustand des Kindes ist weiterhin kritisch.

https://www.thueringen24.de/thueringen/article212940375/Dreijaehrige-stuerzt-in-Bach-und-wird-lebensgefaehrlich-verletzt-Retter-kaempften-gegen-die-Uhr.html

Es wird gearbeitet.

Fachgespräch der Leiter der Landeszentralstellen der Beauftragten der Länder

(15.11.2017, Berlin, Innensenat)

Symposium zur Qualitätssicherung bei PSNV

(16.11.2017, Berlin, BBK Tagung im Fininanzministerium)

Und – klar – PSNV-E Team Thüringen in Zusammenarbeit mit der Säule Einsatznachsorgeteam des THW

(17.11.2017, Erfurt, Bundespolizeiinspektion)

4.November 2017 Tunnelübung Silberberg

Eingesetzt wurden die Kräfte von PSNV-B aus dem Ilmkreis bei den Sterbenden und Toten am Rettungsplatz 47. Es sollte eine würdiger Umgang mit dem Verstorbenen sichergestellt werden. Hier war besonders auch stellvertretendes Tun für die Angehörigen im Blick.

Für die Sterbenden (ein Patient hatte sich plötzlich verschlechtert) war geduldiges Dabeisein gefragt.

Dankenswerterweise haben wir nun Standards in Aus- und Fortbildung, die hier professionelles Handeln durch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglichen. Dank an alle, die sich auf die Übung eingelassen haben.

Die im Übungsszenario vorgesehenen Angehörigen der gestorbenen Passagiere gingen im Übungsgeschehen unter.

Für die Einsatzkräfte waren Mitarbeiter des PSNV-E Teams Thüringen an der Einsatzstelle unterwegs. Zahlreiche Gespräche wurden hier geführt und Verabredungen wurden getroffen.

In die Technische Einsatzleitung waren  zwei Vertreter berufen worden, die dort Erfahrungen gesammelt haben und gleichzeitig den Blick für Betroffene und Einsatzkräfte geschärft haben.

Ja, manches war „sub-optimal“ – aber Übungen sind zum Lernen da. Für alle. Und da war das heute eine wichtige Station…

Meldung im Bereitstellungsraum

Rettungsplatz 47

 

Selbstretter

 

Das Tor zur Welt

Regionaler Fortbildungstag in Mühlhausen am 19.September 2017

Das war ein toller Tag. Das Geburtstagskind – 15 Jahre Notfallseelsorge UH – konnte sich mit Grußworten vom Landrat, vom stv. Superintendenten, vom amt. Leiter der PI Mühlhausen und vom Landesbeauftragten für PSNV feiern lassen.

Und das Programm konnte sich sehen lassen. Es gab genügend Gelegenheit für mehr als 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Gespräch und Austausch in workshops und bei einer Übung. Input und Austausch standen in einem ausgewogenen Verhältnis.

Und: Das tolle war das gemeinsame Arbeiten mit Auszubildenden des Fachbereichs Rettungsdienst der Berufsbildenden Schule Mühlhausen.

Hervorragend vorbereitet war die Veranstaltung bis in die Versorgung hinein. Danke auch dafür.

Wie heißt es so schön, wenn man zufrieden war: „Gern wieder!“ In diesem Sinne…

Programm 19.09.2017